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In einem Leuchtturm, Teil XIV

  Hallöchen, Leser/-in! Du fragst dich: "Ey, wo sind denn Teil I bis XIII?" Schon mal was von der Suchfunktion gehört? Nein? Na gut, dann einfach hier (also wenn dieser Satz zu Ende ist, hinter dem Doppelpunkt) klicken: http://derkrem.blogspot.com/search?q=Leuchtturm WAS BISHER GESCHAH: Michael versah einst mit Bernd Dienst auf einem Leuchtturm, wurde dann aber von einer Welle in ein kunterbuntes Abenteuer gestürzt, in dem er auf räubernde Piraten und die CIA stieß. Bernd bekam mittlerweile einen neuen, etwas gewöhnungsbedürftigen Kollegen und ließ nach Michael suchen, aber ohne Erfolg. Dafür gelang es Michael selbst, zurückzukehren. Allerdings richtete er dabei einigen Schaden an. Jetzt ist er wieder da und wird von einem Zeitungsfritzen interviewt. Das heißt, eigentlich ist es eher ein Verhör, und die beiden Leuchtturmwärter machen auch mit. Das heißt, Bernd nervt eigentlich nur rum, weil er halt Bernd ist. Oder? Ist doch so.  Und irgendwann, IRGENDWANN endet auch diese Ges...
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Ritt ins Blau | Die Historikerin – Erster Teil

Werte Lesende, in meinem heutigen Ritt ins Blau möchte ich Ihnen eine hochspannende Historikerin vorstellen, die die ausgetrampelten Pfade der Geschichtswissenschaft definitiv verlassen hat. Lange Zeit hat sie auf diesen selbst ordentlich mitgetrampelt, jetzt aber haust sie in einer kleinen Höhle in Georgien. Wer ist diese Historikerin? Wieso ist ihr Werk wert, hier besprochen zu werden? Und was sucht sie in dieser Höhle? Fangen wir vorne an: Ihr Name ist Senke Kaufheuser. Sie wurde 1959 im ostwestfälischen Olfen (Lippe) in eine „bürgerlich-spießige Familie“ geboren – die angeführten wörtlichen Zitate stammen aus ihrem autobiographischen Essay „Mein (Er)Leben. Betrachtungen“, erschienen bei Kampmeier und Ols 2018. Ihre Eltern waren beide vertrieben worden, aus Schlesien und aus Mähren. Der Vater arbeitete beim örtlichen Chemieunternehmen „in der Vulkanisierung“, während ihre Mutter „wie in der Dr.-Oetker-Werbung für Vatti kochen musste“. Es habe etwas mit ihr gemacht, so aufzuwachsen...

Die Samstag Abend Reportage: Einsatz auf dem Bergungsschiff

  Liebe Leser*innen, diese Reportage erreicht uns über unser anonymes Postfach. Es handelt sich offenbar um ein Skript für eine Fernsehreportage. Hoffentlich kommt das beim Lesen auch genauso rüber wie beim Ansehen. Naja. Lesen Sie selbst!   Die Nordsee. Gigantische Wassermassen. Und wir mittendrin. Genauer gesagt: Auf der MS Omnibus, einem sogenannten Bergungsschiff. Und ich darf live dabei sein.   Eigentlich wäre ich gern auf der „Monster von Gibraltar“ mitgefahren, aber sie wollten mich nicht dabei haben. Die MS Omnibus hat nicht so viele Aufträge wie die Monster von Gibraltar, und deshalb hatte man kein Problem damit, daß ich mitkomme.   Die Brücke des 100-Meter-Schiffs. Hier laufen alle Fäden zusammen. Fehler darf sich hier keiner leisten. Kapitän Zwulf Feddersen hat schon einiges erlebt: „Jau, an sich bin ich Quereinsteiger. Ich habe früher aufm Schrottplatz gearbeitet, nich wahr. Aber man wird ja auch älter, und das geht ganz schön auf den Rücken...

Sondermitteilung der Redaktion

Sehr geehrtes lesendes Publikum, leider gibt es heute keinen „richtigen“ Artikel, sondern nur eine kurze Mitteilung seitens der Redaktionsleitung. Der Grund dafür ist ein Vorfall in der Redaktion, der seit heute Morgen für Entsetzen und Trauer beim ganzen Team sorgt. Einen unserer besten Köpfe „hat’s erwischt“. Aus verschiedenen Gründen möchte ich nur ein paar Sätze zu diesem Vorfall schreiben. Heute Morgen, um 8:30 Uhr, versuchte besagter Mitarbeiter in unserem Redaktionswald unseren Hauptrouter, der ausschließlich für die Verarbeitung unserer LeserInnenkommentare zuständig ist, feinzujustieren. Da der Router aber wegen der Ultrakurzwellen, die er aussendet, in großer Höhe in der Baumkrone einer Waldkiefer angebracht ist, musste passieren, was dann auch passierte: Ein Ast, auf dem besagter Mitarbeiter stand, brach, und er stürzte hinab. Allen Erwartungen zum Trotz landete er aber nicht auf dem Waldboden, sondern verschwand. Mehrere MitarbeiterInnen bezeugen diesen Vorgang. Die anfän...

Aus der Rechtsprechung des BGH (2)

  Liebe Freunde und Freundinnen der Rechtsprechung, nach fast zehn Jahren ist es wieder an der Zeit, eine Reihe erschütternder BGH-Urteile zu präsentieren. Setzen Sie sich besser hin. Los geht’s:   Az. 0+ULT-RA: Daten aus Kita-Freundebüchern dürfen ohne explizite Zustimmung der Betroffenen für Werbung genutzt werden. Ein Vater hatte Daten aus dem Kita-Freundebuch seiner Tochter für kommerzielle Zwecke verwendet. Die Eltern des besten Freundes klagten, nachdem sie Werbepost erhielten, die "an die Eltern von Luca" adressiert war. Gerichtssprecher Jürgen Dönert: „Der BGH hat sich seine Entscheidung relativ leicht gemacht. Bei dem Eintrag von Adressdaten in ein Freundebuch besteht bereits eine implizite Einwilligung der Eltern, die Daten zu verwenden. Sie müssten ja hier keine echten Daten hinterlassen. Die Kinder würde es nicht merken, da sie in dem Alter eh nicht lesen können. Man muss sich also schon die Frage stellen, für wen beziehungsweise was die Adressdaten bestimmt...