Liebe Freunde und Freundinnen der Rechtsprechung, nach fast zehn Jahren ist es wieder an der Zeit, eine Reihe erschütternder BGH-Urteile zu präsentieren. Setzen Sie sich besser hin. Los geht’s: Az. 0+ULT-RA: Daten aus Kita-Freundebüchern dürfen ohne explizite Zustimmung der Betroffenen für Werbung genutzt werden. Ein Vater hatte Daten aus dem Kita-Freundebuch seiner Tochter für kommerzielle Zwecke verwendet. Die Eltern des besten Freundes klagten, nachdem sie Werbepost erhielten, die "an die Eltern von Luca" adressiert war. Gerichtssprecher Jürgen Dönert: „Der BGH hat sich seine Entscheidung relativ leicht gemacht. Bei dem Eintrag von Adressdaten in ein Freundebuch besteht bereits eine implizite Einwilligung der Eltern, die Daten zu verwenden. Sie müssten ja hier keine echten Daten hinterlassen. Die Kinder würde es nicht merken, da sie in dem Alter eh nicht lesen können. Man muss sich also schon die Frage stellen, für wen beziehungsweise was die Adressdaten bestimmt...
Heinz war eines jener typischen Kriegskinder, die noch ihr Notabitur machen konnten, aber nicht die Möglichkeit besaßen, zu studieren, mangels Geld, mangels Universitäten. Da begann Heinz im Jahr 1948 eine Lehre zum Schriftsetzer und Notenstecher. Nachdem er die Lehre beendet hatte, arbeitete er lange Zeit in diesem Beruf, bis er diesen einen schlimmen Unfall hatte. Er hatte den ganzen Tag das dritte Kapitel eines Romans im Handsatz gesetzt, da bekam er einen Herzinfakt. Er fiel auf die schon gesetzten Lettern und verlor das Bewusstsein. Nach mehreren Stunden wachte er wieder auf – den Infarkt hatte er glücklicherweise überlebt – konnte aber nur graue und silberne Platten sehen, da sein Gesicht auf einem Setzregal lag. Er konnte sich nicht bewegen, er fühlte keine Arme und Beine, lediglich die Zunge schien intakt. Mit dieser schob er hilflos ein paar Os, Ns und Rs vor seinem Gesicht herum, doch das half ihm nicht weiter. Dann donnerte auch noch das übergroße Stempelkissen, von sein...