Sehr geehrtes lesendes Publikum, leider gibt es heute keinen „richtigen“ Artikel, sondern nur eine kurze Mitteilung seitens der Redaktionsleitung. Der Grund dafür ist ein Vorfall in der Redaktion, der seit heute Morgen für Entsetzen und Trauer beim ganzen Team sorgt. Einen unserer besten Köpfe „hat’s erwischt“. Aus verschiedenen Gründen möchte ich nur ein paar Sätze zu diesem Vorfall schreiben. Heute Morgen, um 8:30 Uhr, versuchte besagter Mitarbeiter in unserem Redaktionswald unseren Hauptrouter, der ausschließlich für die Verarbeitung unserer LeserInnenkommentare zuständig ist, feinzujustieren. Da der Router aber wegen der Ultrakurzwellen, die er aussendet, in großer Höhe in der Baumkrone einer Waldkiefer angebracht ist, musste passieren, was dann auch passierte: Ein Ast, auf dem besagter Mitarbeiter stand, brach, und er stürzte hinab. Allen Erwartungen zum Trotz landete er aber nicht auf dem Waldboden, sondern verschwand. Mehrere MitarbeiterInnen bezeugen diesen Vorgang. Die anfän...
Liebe Freunde und Freundinnen der Rechtsprechung, nach fast zehn Jahren ist es wieder an der Zeit, eine Reihe erschütternder BGH-Urteile zu präsentieren. Setzen Sie sich besser hin. Los geht’s: Az. 0+ULT-RA: Daten aus Kita-Freundebüchern dürfen ohne explizite Zustimmung der Betroffenen für Werbung genutzt werden. Ein Vater hatte Daten aus dem Kita-Freundebuch seiner Tochter für kommerzielle Zwecke verwendet. Die Eltern des besten Freundes klagten, nachdem sie Werbepost erhielten, die "an die Eltern von Luca" adressiert war. Gerichtssprecher Jürgen Dönert: „Der BGH hat sich seine Entscheidung relativ leicht gemacht. Bei dem Eintrag von Adressdaten in ein Freundebuch besteht bereits eine implizite Einwilligung der Eltern, die Daten zu verwenden. Sie müssten ja hier keine echten Daten hinterlassen. Die Kinder würde es nicht merken, da sie in dem Alter eh nicht lesen können. Man muss sich also schon die Frage stellen, für wen beziehungsweise was die Adressdaten bestimmt...