Mittwoch, 27. März 2013

Nachruf

Ich bin völlig fassungslos.
Gestern ist Hellmuth im Alter von 57 Jahren, kurz vor seinem 58. Geburtstag, gestorben.
Mit seinem Tod ist nicht nur ein menschliches Leben weniger da, es ist auch ein ganz hervorragender Journalist und ein herzensguter Familienvater von der Bildfläche verschwunden.
Hellmuth, aus einer kleinen Familie kommend, hat immer gekämpft. Er hat studiert, an der Universität und dann war er bei allen großen Verlagshäusern und Zeitungen unserer Republik. Bei Allen.
Jetzt, wo Hellmuth tot ist, ist im Ressort Politik ein Redakteur weniger da. Er wird keine Artikel mehr schreiben können.
In Zukunft müssen wir auf seine Artikel verzichten, weil er tot ist.
Hellmuth hat immer gesagt, er wolle mit seinen Schriften etwas bewegen, die Geschichte ein wenig verändern.
Aber so sehr sein Tod uns schmerzt, er hat auch etwas Positives.


Hellmuth, ich bin immer noch fassungslos. Ruhe sanft, Hellmuth, ruhe sanft.

Dein Rüdiger Fahrenschon

Hellmuth Weimer 1955–2013

Völlig unvermittelt ist Hellmuth Weimer, einer unserer besten Redakteure, von uns gegangen. Er war einer, der kritisch nachfragte, immer bissig und am Zahn der Zeit. Unvergessen ist auch eine Affäre, die er aufgedeckt hat.
Er setzte sich aber auch immer für die Belange der Journalisten ein:

- verbesserter Schutz
- mehr Quellen
- längere Texte.

Nach kurzer und sehr schmerzhafter Krankheit kam er bei einem Autounfall ums Leben.

Auf Wunsch der Redaktion wird Hellmuth im KREMatorium Baumschulenweg, Kiefholzstr. 221, verbrannt und beigesetzt.

Die Redaktion "Der KREM"


Bitte nutzen Sie die Kommentarfunktion, wenn Sie ihrem Beileid Ausdruck verleihen möchten.

Dienstag, 12. März 2013

Vorwort

Liebe geneigte Leserin, lieber geneigter Leser,

es ist geschafft: nach drei Monaten Rumtelefonieren, Treffen, Brunchen ist es uns gelungen, ein Online-Magazin auf die Beine zu stellen, das sich sehen lassen kann: Erarbeitet von den renommiertesten Journalisten Deutschlands, die für Zeitungen wie Die Zeit, die Süddeutsche Zeitung oder die Frankfurter Rundschau geschrieben haben und mit dem Willen zusammengekommen sind, unbahnägigen Journalismus zu betreiben. Gedacht ist das Ganze als ein Magazin für Politik, Kultur, Wissen, Wirtschaft & Economy, Sport und Lifestyle mit dem Anspruch, zum Denken anzuregen und letztendlich auch nicht zu langweilen.

In diesem Sinne: Vergnügliche Lesestunden!

Im winterlichen Berlin, März 2013

Christoph Teusche              Rüdiger Fahrenschon

Chefredaktion „DER KREM“