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Es werden Posts vom März, 2015 angezeigt.

Ein gefälschtes Bild kommt allein

Ein Maler, der als Kunstfälscher bekannt geworden war, besuchte eine reiche Frau, mit der ihn eine lange Freundschaft verband, erstmals auf ihrem Anwesen. Nachdem sie ihm den Landsitz gezeigt hatte, sagte er zu ihr: „Monika, stell dir vor, bei dem Rundgang habe ich eines meiner früheren Werke entdeckt. Jedoch, du mußt es mir nachsehen, kann ich unter keinen Umständen verraten, welches Bild es ist.“ Die reiche Frau sah ihn an und zuckte mit den Schultern: „Ich hatte mir sowieso gedacht, daß unter meinen Gemälden eine Fälschung ist. Weißt du, ich will es gar nicht wissen. Danke, daß du mich besucht hast. Ich geleite dich noch zur Tür.“

Das Der KREMagazin – März-Ausgabe: Afrika in Not

Vor knapp vier Jahren reiste Alexander Radokeit für den Verein „Ärzte verbessern die Welt“ nach Afrika. Es war ein schwerer Schritt für ihn, wie er heute betont. Hätte er damals gewusst, wie sich seine Reise entwickeln würde, wäre er nach eigener Aussage nie weggegangen. Er sollte nach Afrika gehen, um komplizierte Operationen durchzuführen. Er sollte mit seinem so wertvollen Wissen über Virologie vor Ort forschen, er sollte zukünftige Epidemien verhindern. Im September 2011 hatte er sich entschlossen und machte sich bereit für einen mehrjährigen Aufenthalt im fernen Süden. Dass seine Arbeit schon nach fünf Monaten enden sollte, hatte niemand geahnt.

Zwei Jahre DER KREM

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kinder!
Es ist mir – davon bin ich überzeugt – eine Ehre, heute hier an meinem Computer zu sitzen und Ihnen diese Rede zu schreiben. Als technikaffiner Akademiker mit Do-it-yourself-Mentalität stehe ich dem Internet offen gegenüber. Mehr noch: Als Mensch ohne Migrationshintergrund bin ich (auch fachlich) interessiert, wie Informationsströme Grenzen überwinden und dabei soziale Prozesse auslösen. Damit nicht genug: Als besorgter Bürger mache ich mir Sorgen um unsere Sicherheit. Praktisch: Als gelernter Hubschrauberpilot kann ich Hubschrauber fliegen. Heute aber spreche ich zu Ihnen als der Techniksoziologe, der sich mit Leib und Seele der Techniksoziologie verschrieben hat. Gestatten, mein Name ist Kiter Verbel.

Physik

„Man Moritz, erzähl' doch nicht immer so einen Unsinn! Als ob du mit 'ner normalen Spielplatz-Schaukel einen Überschlag gemacht hättest. Das ist so kraß unrealistisch.“ „Wetten, daß doch...“ „Niemals … never-ever … kein Mensch hat das jemals geschafft, das geht wegen der Physik einfach nicht.“ „Warum bist du da so kraß sicher, Fridolin? „Weil man von alleine gar nicht so viel Schwung bekommen kann, daß man das schafft. Petrick hat auch mal erzählt, daß ein Freund von seinem großen Bruder das geschafft hat – angeblich – aber er hat natürlich keine Beweise. Weil das nämlich nicht geht.“