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Es werden Posts vom Mai, 2013 angezeigt.

Bertolt und das Dach

„Bertolt, da ist was!“ sagte Heidemarie zu ihrem Gatten verunsichert. „Da ist wirklich was, geh mal bitte schnell nachgucken. Ich selbst kann nicht nachgucken, aber du, schau mal bitte was da auf dem Dach ist. Ich glaub das ist gar nicht gut.“ Bertolt, der ein wenig genervt war, er trank gerade ein Glas Wasser und sonnte sich, stand also also auf, ging zur Hauswand und schaute hoch. „Ach Heidemarie, da ist nichts, wirklich. Was soll denn da sein?“ „Doch doch doch, da ist was, geh, hol die Leiter und dann steig rauf und schau nach“, rief Heidemarie inzwischen sehr nervös. Bertolt wirkte gelassen, als er die Leiter holte. Er lehnte sie vorsichtig an die Hauswand und fuhr hoch. Als er auf dem Dach stand, erblickte er es. „Da ist ja tatsächlich etwas, Heidemariechen, da ist was!“

In eigener Sache

Liebe Leserschaft, wie wir heute erfahren haben, sind wir, DER KREM, in der Kategorie Kultur und Unterhaltung, für den Grimme Online Award, nominiert*. Wir möchten uns zunächst bei der Jury bedanken, die uns in die Liste der Nominierten aufgenommen hat. Hätte sie das nicht getan, wären wir jetzt nicht nominiert. Weiterhin gebührt unser Dank natürlich unserem treuen aber auch kritischen Publikum, das durch stetes Kommentieren unserer Artikel ein punktgenaues Feedback gibt, aber auch nicht müde wird, interessante Diskussionen anzuregen. Zuletzt möchten wir uns noch bei uns selbst bedanken, da wir großartige Arbeit geleistet haben.
Danke, Redaktion DER KREM. Bitte, Redaktion DER KREM.


*gelogen, falsch, unwahr

Ritt ins Blau - Erster Teil

Heute will ich darlegen, wie man ein Gedicht analysiert und interpretiert. Als Beispiel habe ich dafür das Gedicht Hoffnung von Johann Wolfgang von Goethe ausgewählt. Es handelt nur vordergründig.
Hoffnung
Schaff, das Tagwerk meiner Händ, / Hohes Glück, dass ich's vollende! / Lass, o lass mich nicht ermatten! / Nein, es sind nicht leere Träume: / Jetzt nur Stangen, diese Bäume / Geben einst noch Frucht und Schatten.




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