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Es werden Posts vom Januar, 2015 angezeigt.

Ritt ins Blau – Zwölfter Teil: Armin von Arnim: Der Spaziergänger.

Es klirret und es schneit, der Mann geht langsam weiter,
die Schritte knirschen laut, er blickt auf einen Platz. Dort fressen Rehe Gras, es brüllet laut der Spatz. Der Mann sieht sich nicht um, da prescht vorbei ein Reiter
Das Pferd bleibt plötzlich steh‘n, man hört den Reiter fluchen, die Buche ächzt im Wind, es knarret das Geäst, der Hase springt geschwind, als er den Bau verläßt. Es gibt hier viel Getier, man muß es sich nur suchen.

Ein Tag der Gotik

Bernd und Wumpe waren die ersten auf der Baustelle. Halb acht war gerade durch, beide frühstückten, die Sonne strahlte in den Rohbau des Kaufhauses. Die unverputzen Wände wie auch all die anderen unzähligen baustellentypischen Dinge rochen stark nach Unfertigkeit. „Es gibt hier noch viel zu tun!“, hätte über dem Szenario stehen können. Wumpe hatte soeben seine Stinkekäsestulle aufgegessen, da ging er vor die noch eingeschweißte Rolltreppe und stellte mit Entsetzen fest, wie häßlich er den gesamten Bau doch fand. Bernd verstand das nicht. Bernd verstand selten etwas. „Wieso häßlich?“, fragte er. „Naja, guck dir das doch mal alles an. Das sieht hier doch total nach Plastikschrott aus“, erwiderte Wumpe.