Direkt zum Hauptbereich

Wie geht Qualitätsjournalismus? #3: Wissen

Hallo, mein Name ist Ulf Weutzig.
Mein Kollege Tilman Bartning und ich denken uns immer ein paar mathematische Späße aus. Sag mal „Hallo“, Tilman! „Guten Tag, Freunde der Wissenschaft!“

Wir beide sind gerade auf dem Weg zur Arbeit auf den Spuren des Satz des Pythagoras gewandelt. Der Parkplatz vor dem Redaktionsgebäude hat die Form eines Rechtecks, wobei Länge und Breite einer ganzen Zahl entsprechen, die durch 10 teilbar ist. Während Tilman die Diagonale des Parkplatzes abschritt, lief ich den halben Umfang des Parkplatzes. Am Gebäude angekommen, meinte Tilman zu mir: „Du bist einen Umweg von 40 % gelaufen!“ Darauf entgegnete ich: „Du hingegen hast eine Abkürzung von 28,28 % hinter dir!“ Wir lachten herzlich, wissend, dass wir beide recht hatten. Nun sitze ich hier bei der √9ten Tasse Kaffee, während Tilman versucht, einen Text zu schreiben, in dem alle Buchstaben gleich oft vorkommen. Sie sehen, es geht hier recht spaßig zu!
Mein Freund und Kollege Tilman wird euch nun einen kleinen Einblick geben, wie unsere Artikel und Berichte entstehen.

Danke, Ulf. Ja, um Wissenschaft und Forschung geht es hier bei uns. Wir schreiben häufig Artikel. Das Geheimnis eines guten Artikels im Ressort Wissen ist Recherche. Recherche bedeutet für uns, das Wissen durch Recherche zu ermitteln. Ist genug Material zusammengetragen (recherchiert), folgt das Schreiben (Aufschreiben). Hier kommt uns zugute, dass wir das entsprechende Knowhow haben, Texte aufzuschreiben. Viele Journalisten beherrschen nur den ersten Schritt (Recherche) und scheitern am zweiten (Aufschreiben). Oder sie beherrschen beide Schritte nur bedingt. Am Ende jedoch sollte der Artikel fertig sein.
Wenn einer meiner Kollegen hier einen Artikel fertig geschrieben hat, merkt man ihm das oftmals daran an, dass er z.B. sagt: „Der Artikel ist jetzt fertig!“ Ist dies der Fall, kann er DANACH veröffentlicht werden. Die Themen, mit denen sich Artikel befassen können, sind praktisch unerschöpflich. Man kann eigentlich über alles schreiben, außer man stößt an Grenzen. Diese sollten stets gewahrt werden. Wenn der Artikel gut ist (darauf sollte geachtet werden, wird aber von vielen Anfänger-Journalisten oft nicht beherzigt!), sollte er nachzulesen sein.


Anm. der Chefredaktion: Tilman Weutzig und Ulf Bartning haben lange als Museumswärter gearbeitet. In dieser Zeit haben sie viele Kunstgegenstände zerstört.

Kommentare

Die Anmerkung der Redaktion kann ich bestätigen!

Mich wollten die beiden Idioten auch zerstören. Dieser widerliche Tilman wollte meinen Körper (Leinwand) zerschneiden, während der andere schon mit dem Benzin wartete, um mich zu verbrennen. Es kam zum Glück noch ein Rettungsmann dazwischen und versohlte den beiden gehörig den Hintern. Doch viele andere Kunstwerke hatten nicht so viel Glück wie ich.
Mona Lisa von da Vinci hat gesagt…
Das Mädchen mit dem Perlenohrgehänge von Vermeer hätte gern deine Nummer!
Tilman Bartning und Ulf Weutzig? Da klingelt was bei mir!
Diese "Journalisten" haben haben am 26. 27. und 29. Juni 1995 an meiner aluminiumbedampftem Polypropylengewebehülle gezogen und gerupft. Sie haben sogar auf mich gespuckt. Selbst ein Wachmann konnte sie nur kurzzeitig davon abbringen.

Deshalb frage ich:
Wieso sind solche grundlos destruktiven Menschen der Teil einer so hervoragenden Redaktion? Ist das nicht eine klare Fehlbesetzung? Vermutlich wird DER KREM noch einen erheblichen Schaden durch diese "Zersetzer" nehmen.

Dennoch, mit freundlichem Gruß
KREMfreund_01 hat gesagt…
Jetzt hört mal nen Augenblick zu:
Die beiden sind die einzig wahren Vertreter des Dekonstruktivismus! Ihr Opfer!
Ey, ich dachte, du bist schon längst tot. Irgendwie komisch, mit seinem früheren ich zu sprechen ... Wie geht's so?
Irgendwie fühle ich mich seit geraumer Zeit schon ziemlich unwohl :(
Ihr habt Probleme, Christo-Reichstag und Foster-Reichstag.
Dass du angespuckt wurdest, tut mir leid, Christo-Reichstag, aber ich stehe in Flammen! Ich bin das Zentrum politischen Krieges, in mir ist Pluralismus und Demokratie gar nicht mehr möglich. Also entspanne dich! Angespuckt zu werden ist nichts schlimmes. Schlimm ist, dass meine wunderbare Eichenholzvertäfelung gerade unter den Flammen zerbirst.
Ich denke, DER KREM kann getrost an Weutzig und Bartning festhalten, denn wie sie in ihrem ersten Artikel gezeigt haben, sind sie wahre Qualitätsjournalisten mit einem Hang zur Unterhaltung.

Kleine Frage noch: Weiß jemand von euch, wer mich angezündet hat? Hier sind so viele Leute.
Marinus van der Lubbe hat gesagt…
Ich träumt' letzte Nacht, ich zünd't das Hohe Hause an. Ob's Wirklichkeit ist?
Hermann Göring hat gesagt…
Gestatten, Hermann Göring mein Name!

Dass man sich so wiedersieht, Herr van der Lubbe, hätte ich nicht erwartet. Ich hoffe, sie nehmen das Urteil von damals nicht zu ernst.
DER KREM scheint eine interessante Plattform zu sein, wie es aussieht. Ich werde zukünftig öfter vorbeischauen und ggf. ein paar Bekannte mitbringen.

Heil Hi.... (Die Redaktion DER KREM: "Heil Hitler" ist keine angemessene Grußformel mehr. Deshalb haben wir den Kommentar hier geringfügig verändern müssen)
Reichstagsbrand hat gesagt…
Grüße euch alle, besonders aber den brennenden Reichstag.

Ich wusste gar nicht, dass ich auch ein eigenes Ich habe. Das ist aber eigentlich klar. Du bist das Gebäude und ich bin der Brand.
Wie fühlt sich das an? Kitzelt das?

Danke vorallem an nochmal Marinus :)
Chuck Norris hat gesagt…
Gooden Tag, isch bin Chuck Norris. Man hat misch beauftragt, in deasen Konfłikt su vermittełn. Ab sofort würd es hier nischt mehr gedułded würrden, whenn einzelne sisch here dee Kopfe ainsłagen. VOR AŁEM WÜRRDEN KYNE NASI SPRUSCHE MERR GEDUŁDED. DAS GAYT VOR AŁEN AN DIE GORINGK ADRESSE! WERE SIND IAN DEMOCRATISHE SYTONK!
COMMENT hat gesagt…
Vielen Dank an diesen großartigen Mann namens Dr. Agbazara, den großartigen Zauberwirker, der mir die Freude zurückbringt, indem er mir hilft, meinen Geliebten zurückzubringen, der sich vor vier Monaten von mir getrennt hat, jetzt aber mit Hilfe von Dr. Agbazara den großartigen Liebeszauber Zaubernden. Vielen Dank an ihn. Sie können ihn auch um Hilfe bitten, wenn Sie ihn in schwierigen Zeiten brauchen: ( agbazara@gmail.com ) oder WhatsApp +2348104102662

Beliebte Posts aus diesem Blog

Der Herr des Rings

Es war einmal ein Land, das war nicht von dieser Welt. Es lag im Gestern, hinter dem Schleier oder, sagen wir, zwischen Donnerstag und Freitag. Die Wesen in diesem Land waren keine Menschen, aber doch menschenähnlich, jedoch mit einer körperlichen Abweichung, in etwa von der Art wie zwei Widderhörner auf der Stirn. In diesem Land lebte auch Theuro. Theuro hatte keine Widderhörner. Seine Eltern machten sich Sorgen um ihn. Nicht nur, daß er anders aussah als die anderen, er lebte auch in einer anderen Welt – im übertragenen Sinne diesmal. Theuro gab nichts auf die zahlreichen Konventionen, er konnte nichts und niemanden ernstnehmen. „Junge, dir wird großes Unheil widerfahren“, das waren die Worte der Mutter, wenn er mal wieder die ungeschriebenen Regeln des Zusammenlebens gebrochen hatte. „Mir schwant Übles“, pflichtete ihr dann der Vater bei. Eines Tages ging Theuro sein Einhorn ausführen, da traf er am Wegesrand eine Fee. Feen waren nichts Ungewöhnliches in dem Land, in dem Theuro le…

Die Gitarre

Am 17.02.2011 ging Walther Benarsky in Sölden zu dem Gitarrenbauer Franz Merten. Benarsky betrat den Laden, schaute sich ein wenig um, freute sich und schritt sodann zum Verkaufstresen: „Guten Tag, mein Name ist Benarsky, wir hatten telefoniert.“ Darauf der Gitarrenbauer: „Benarsky, Benarsky, genau, Benarsky! Tut mir leid, ich war gedanklich noch woanders. Genau, ich hole gleich mal ihre Gitarre, sie ist tatsächlich erst gestern Abend fertig geworden. Aber schön ist sie.“ Sodann verschwand er in einen kleinen Hinterraum. Er pfiff fröhlich die Melodie des Horst-Wessel-Liedes.

Zwei Jahre DER KREM

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kinder!
Es ist mir – davon bin ich überzeugt – eine Ehre, heute hier an meinem Computer zu sitzen und Ihnen diese Rede zu schreiben. Als technikaffiner Akademiker mit Do-it-yourself-Mentalität stehe ich dem Internet offen gegenüber. Mehr noch: Als Mensch ohne Migrationshintergrund bin ich (auch fachlich) interessiert, wie Informationsströme Grenzen überwinden und dabei soziale Prozesse auslösen. Damit nicht genug: Als besorgter Bürger mache ich mir Sorgen um unsere Sicherheit. Praktisch: Als gelernter Hubschrauberpilot kann ich Hubschrauber fliegen. Heute aber spreche ich zu Ihnen als der Techniksoziologe, der sich mit Leib und Seele der Techniksoziologie verschrieben hat. Gestatten, mein Name ist Kiter Verbel.