Freitag, 25. Oktober 2013

Das Ende

Grelles weißes Licht durchströmte jeden Winkel des toten Waldes. Die beiden Kampfmonstermaschinen erhoben sich Kilometer hoch. Ihre stählernen Körper, ihre glühenden Riesensteinfäuste donnerten so laut, dass man auf der Stelle taub werden musste. Menschen und Tiere waren nicht mehr. Gerade einmal die allerhöchsten Bäume konnten sich noch behaupten.
Der Kampf begann in der Atmosphäre, es lag ein Dunst über der Welt. Der gewaltige „Erdendonnerer“ holte aus, flog mit seinen Millionen Tonnen Gewicht über das zerstörte Land, um wieder mit höchsten Geschwindigkeiten zurück zu rasen, den allergrößten seiner Widersacher, den „Meeresfluter“, zu zerschmettern. Wenn sie auf einander zu jagten, zerstörten, pulverisierten sie alles, was in ihrem Weg lag. Das Zusammenschmettern der beiden Systeme dann, war das Allerheftigste, das Lauteste und Dramatischste, was nur geschehen konnte. Ein donnernder Knall, der sich wie ein Tsunami ausbreitete und alles in seine Einzelteile zerlegte, ging der Zerstäubung voraus. Diese folgte und ließ nichts mehr in irgendeiner Weise übrig. Eine Hitze von Trilliarden Grad ließ Steine, ja Berge, in Millisekunden zerfließen. Wasser verdampfte, Erde zerschmolz, der Boden vermischte sich mit dem Himmel.
Farben gab es nicht mehr. Töne gab es nicht mehr. Die Dimensionen, wie wir sie kannten, waren nicht mehr. Es war nichts mehr, gar nichts.

Nach unendlich langer Zeit entstand eine neue Ordnung. 

Von Jonas Haut

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ach du scheiße! Gehts noch scheißer? XDXD

Theologe Ernst Habbich hat gesagt…

Ich muss meinem vorgelegarten Kommentierer_innen widersprechen. Diese "kleine" Abhandlung ist sehr interessant. Wie deuten Sie das Geschriebene?

Fernz Smiller hat gesagt…

Die Geschichte hört voll komisch auf. Da müßte doch noch mehr kommen.

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