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Treffen sich zwei Zecken

Hannover, Herrenhäuser Garten, 16:22 Uhr. Zwei Zecken hängen an zwei benachbarten Grashalmen. Als der Wind weht, berühren sich die Halme. Die eine Zecke nutzt die Gunst der Sekunde und wechselt den Halm. „Mensch Ralf, du Blutsauger, wie geht’s dir?“ „Horst, alter Genickschuß! Mensch, wie lange ist das her, zwei, drei, vier Wochen?“ „Ich weiß es nicht, eine Ewigkeit jedenfalls! Mensch, laß dich drücken … Ach so, das ist uns wegen unserer Anatomie ja nicht möglich … Blöd … Naja, egal. Wie stehen die Aktien, du Schlawiner!“ „Also, ick muß dir ganz ehrlich sagen, es könnte nicht besser laufen. Ich habe gerade den Grashalm abgezahlt, meine 6000 Kinder sind aus dem Haus, und meine Frau läßt mich auch in Ruhe. Blöd nur, daß ich immer eine neue Familie gründen muß, sobald ich mich in einen Wirt festgesaugt und mich daraufhin woanders niedergelassen habe.“
„Wem sagst du das. Aber ich kann auch nicht klagen. Ich habe gerade nen neuen Blutsauger gekauft, von FregorTech, der geht ab wie die Lucy, sage ich dir!“ „Ach, davon habe ich im Prospekt gelesen. Der soll aber nicht so gut sein, meint Stiftung Warentest.“ „Ich bin rundheraus zufrieden. Ich schreib ja nebenbei einen Roman, jetzt kann ich mich voll darauf konzentrieren.“ „Ich habe neulich gehört, daß es Zecken gibt, die andere Zecken versklaven, damit sie für sie Blut saugen.“ „Das habe ich auch gehört, vor allem aus Rumänien sollen die kommen.“ „Das sind ja quasi Vampire, hähähä.“ „Hahaha.“ „Hähähä.“ „Haha.“ „Na gut, ich muß dann auch mal wieder, da vorne kommt ein Dalmatiner mit hohem Blutdruck.“ „Nichts für ungut. Vielleicht bis bald mal wieder, nicht wahr? Gleiche Stelle, gleiche Welle?“ „Kann ich nicht versprechen, wie gesagt, vielleicht lande ich auch in China.“ „Oder in Rumänien, hahaha, ha.“ „Hähä.“ „Bis die Tage!“ „Tschüß.“

Kommentare

Anonym hat gesagt…
schlecht
Anonym hat gesagt…
Sommerloch
Anonym hat gesagt…
trotzdem
Anonym hat gesagt…
stimmt
Anonym hat gesagt…
aber so richtig scheiße
Anonym hat gesagt…
absolut zum KOTZEN!!!!!!!!!

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Die Gitarre

Am 17.02.2011 ging Walther Benarsky in Sölden zu dem Gitarrenbauer Franz Merten. Benarsky betrat den Laden, schaute sich ein wenig um, freute sich und schritt sodann zum Verkaufstresen: „Guten Tag, mein Name ist Benarsky, wir hatten telefoniert.“ Darauf der Gitarrenbauer: „Benarsky, Benarsky, genau, Benarsky! Tut mir leid, ich war gedanklich noch woanders. Genau, ich hole gleich mal ihre Gitarre, sie ist tatsächlich erst gestern Abend fertig geworden. Aber schön ist sie.“ Sodann verschwand er in einen kleinen Hinterraum. Er pfiff fröhlich die Melodie des Horst-Wessel-Liedes.

Zwei Jahre DER KREM

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